Selbermachen gegen Stress – Basteln macht glücklich!

Wir wussten es schon immer: Basteln macht glücklich und entspannt! Für viele hat der Bastel-Trend praktische Gründe (z. B. Geld sparen) aber der DIY-Trend kann noch viel mehr: wer bastelt, kann Stress bekämpfen, sein Erinnerungsvermögen verbessern und die Problemlösungskompetenz steigern!

Handarbeit ist wie Meditation

Regelmäßige Handarbeit wie beispielsweise Stricken oder Sticken hat den gleichen Effekt wie Yoga oder Meditation, beides senkt die Pulsrate und den Blutdruck. Im Gehirn werden die gleichen Areale aktiv wie beim Meditieren. Aus diesem Grund wird auch immer häufiger Handarbeit in Grundschulen angeboten, da natürlich auch Heranwachsene von diesen Prozessen profitieren. Die Häufigkeit der Aktivitäten hilft bei der Vernetzung des Gehirns und steigert Erinnerungsprozesse. Somit fühlen wir uns nicht nur gut beim Basteln – es tut uns auch gut!

Wer regelmäßig strickte, Bücher las oder Computer spielte, anstatt fernzusehen, hatte ein um 40 Prozent reduziertes Risiko für pathologische Gedächtnisverluste, eine Vorstufe der Alzheimer-Demenz. (Stricken gegen Stress und Gedächtnisverlust, taz)

 

Social Do-It-Yourself und Nachhaltigkeit

Neben dem Do-It-Youself-Trend hört man nun auch immer öfter von “Social Do-It-Yourself”. Warum alleine Stricken wenn man dabei Gesellschaft haben kann, vielleicht sogar gemeinsam eine neue Kreativ-Technik erlernt und sich zusammen austauscht? Hierbei geht es nicht nur ums Kreative sondern auch um den sozialen Aspekt. Beispielsweise Stoffläden und Strickgeschäfte haben den Trend für sich entdeckt und bieten Kurse an. Die Abwechslung zum Arbeitsalltag wird durch den Spaß am Kreativen nur noch unterstrichen. Ebenfalls entstehen neue Freundschaften und Verbindungen, die auch noch bestehen bleiben, wenn man die Nähmaschine ausschaltet. Der Faktor Nachhaltigkeit ist ebenfalls zu einer großen Motivation im Thema DIY geworden. Beim Upcycling wird aus Alt wieder Neu, egal ob Möbelstück oder Kleidung.

Selbermachen gegen Stress oder sogar: Basteln gegen Depressionen?!

Aber nicht nur der Blutdruck wird gesenkt, wer sich kreativ entfaltet und etwas selbst macht, erfährt tiefe Befriedigung und somit automatisch Glücksgefühle. Besonders das Stricken, was in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist ein gutes Beispiel für den positiven Effekt den kreative Tätigkeiten auf uns haben. Amerikanische Ärzte nutzen diesen Effekt auch bei ihren Patienten und empfehlen Stricken bevor sie Antidepressiva verordnen. Das New Yorker Cabrini Medical Center rät Patienten vor beschwerlichen Behandlungen ebenfalls zur Handarbeit. Personen mit Depressionen wird oft Ausmalen als Hobby empfohlen, da es die Gedanken ablenkt und man etwas zu tun hat. Unser Gehirn ist ständiger Reizüberflutung ausgesetzt, somit entspannt uns Handarbeit.

Manche Menschen nehmen dieses Hobby auch nur an, um sich entspannen zu können. Natürlich ist Entspannung bei jedem Menschen unterschiedlich, einige entspannen sich, wenn sie Musik hören oder ein Buch lesen. Der Unterschied ist jedoch, dass Basteln etwas Greifbares ist, man hat etwas in der Hand und sieht augenblicklich Ergebnisse. Man arbeitet nicht unter Zeitdruck, da niemand das Kommando hat außer einem selbst. Selbermachen gegen Stress also…

Aber auch Fotografie, Malern oder Musizieren lässt unser Gehirn Dopamin ausschütten. Sich kreativ zu beschäftigen hilft außerdem unserer Fingerfertigkeit und steigert das Vermögen Probleme zu lösen! Auf eine gewisse Weise ist man dann natürlich auch stolz auf sein fertiges Werk, wieso sonst veröffentlichen soviele User Fotos und Beiträge in den sozialen Netzwerken? Noch schöner ist es natürlich Gleichgesinnte zu finden und mit ihnen etwas Neues zu teilen, eine neue Idee oder Technik mit der man selbst Spaß hatte.

Basteln ist wichtig für die Entwicklung

Auch das bildhafte Denken spielt eine große Rolle. Beispielsweise bei Kindern, sie können bildhaft denken und Objekte erkennen weit bevor sie sprechen können. Im weiteren Verlauf des Lebens gehen diese Fähigkeiten jedoch langsam verloren. “Ich kann nicht malen.” wird zur häufigen Ausrede wenn sich vor allem Erwachsene vor Aufgaben sehen, die kreatives Denken verlangen. Doch im Großen und Ganzen hat das nichts mit “Können” zu tun. Daher ist es der erste Schritt sich auf bildhaftes Gestalten einzulassen. Neben den oben genannten gesundheitlichen Vorteilen von Malen, Zeichnen etc., hilft es auch bei Aufgaben wie Brainstorming und der Umwandlung von Ideen im Job.

Somit sind beispielsweise kreative Workshops ein toller Ausgleich zum Alltag, da man dort in Gesellschaft etwas  Handwerkliches schaffen kann. Außerdem fühlt man sich auch gleich etwas wohler nicht allein zu arbeiten, wenn man erst damit angefangen hat. Aber eines steht fest, ganz egal wie man sich kreativ beschäftigt – es ist alles andere als schädlich! Also nur Mut auch mal ein neues Hobby aufzunehmen!

Kreativ-Workshops bei muckout

Wir bei muckout bieten fast seit Beginn unserers Unternehmens Kreativ-Workshops an. Wir stellen immer wieder fest, wie glücklich die Teilnehmer am Ende die fertigen Sachen einpacken und neue Freundschaften entstehen. Am schönsten ist es für uns zu sehen, wie die vermeintlichen Nichts-Könner beeindruckende Dinge schaffen und stolz wie Oskar sind. Wir selbst bekommen auf jeder Veranstaltung auch immer neue Impulse, ob beim Kindergeburtstag oder bei der Weihnachtsfeier: Kreativität lebt vom Austausch!

Wenn du uns gerne für deine Veranstaltung (Schulprojekt, Junggesellinnenabschied, Baby Shower, Firmenfeier, oder oder oder) buchen möchtest, dann schreib uns eine Mail an hello@muckout.de, und wir erstellen gemeinsam ein passendes Konzept!

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