Pflanzkiste aus Palettenholz

Na, hast du Paletten etwa schon satt? Wir nämlich nicht! Und warum auch? Sie sind ein toller und praktischer Werkstoff, und gratis (ausgenommen natürlich Europaletten) sind sie auch noch! Wie kann man Upcycling satt haben?

Upcycling fetzt

Upcycling liegt zurecht voll im Trend, zum Beispiel kommen aussortierte Einweg-Paletten bei vielen DIY-Projekten häufig zum Einsatz. Für viele Leute ist dieses Holz nur noch Müll oder Brennholz. Dabei haben Paletten viele Vorteile als Baumaterial: Erstens sind sie häufig gratis, da sie als Einwegpaletten (anders sind Europaletten, für die gilt eine Art Pfandsystem) nicht eingetauscht werden können und man sich also um die Entsorgung kümmern muss. Ruhig mal in Supermärkten, Baumärkten oder Speditionen nachfragen, vielleicht könnt ihr da was abstauben! Zweitens sind sie – zumindest einigermaßen – genormt, so dass man viele gleich zugeschnittene Hölzer bekommt.

Von der Palette zur Holzkiste

Ich hab mir überlegt, dass bei unserem Projekt, der riesigen Pflanzkiste, eine Einwegpalette zum Einsatz kommen sollte, die wir bei einem hier ansässigen Unternehmen vom Müllberg gezogen haben (mit Erlaubnis natürlich!). Ein Projekt ohne lange Überlegungen, aber maximaler Ausbeute! Inspiriert war ich durch die Weinkisten – eine ähnlich simple Bauweise wollte ich hier versuchen.

Zweiter Pluspunkt bei diesem Projekt: Basteldreamteam Opa/Silvi sind wieder am Start!

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Als erstes mussten wir das Teil aber erst einmal auseinander nehmen. Hierfür haben wir drei gleichgroße Stücken mit jeweils zwei langen Brettern zugeschnitten, die die Seitenwände und den Boden bilden sollten.

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Die Palette bestand aus 8 langen Brettern, also blieben zwei lange Bretter über. Aus diesen haben wir die kurzen Seitenstücke auf die Breite des Bodens zugesägt.

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Eigentlich war das Gröbste schon erledigt! Jetzt mussten wir nur noch die Kanthölzer zusägen, die das Ganze verbinden sollten. Opa hatte noch Reststücke in der Garage rumliegen, also waren das einzig Neue an der Pflanzkiste die Schrauben. Der Rest war Müll und/oder Brennholz.

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Um es besser zusammenschrauben zu können, hat Opa alles mit einer Schraubzwinge zusammengehalten, und anschließend alle Kanthölzer in den Ecken verschraubt.

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Tada! Das ging echt superfix.

Etwas Farbe hilft dir immer!

Blöd nur, dass die Palette offensichtlich als Fußabtreter benutzt wurde. Also musste ich noch mal ran und alles kaschierend lasieren. Die Kiste sollte ihren endgültigen Platz sowieso auf Muttis Terasse bekommen, und die mag es zum Glück etwas landstil-mäßiger.

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Irgendwo hat mein Vater also noch eine uralte Büchse mit brauner Lasur ausgebuddelt und ich hab mich ans Pinseln gemacht.

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Mutsch hat sich zum Glück sehr gefreut und fand die Idee praktisch, da man die Kiste so häufig umdekorieren kann, ohne immer gleich umpflanzen zu müssen.

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Zugegeben, als wir die Kiste gebaut haben, war noch nicht so volle Kanne Frühling, es ist alles also noch etwas bescheidener auf dem Bild.

Das zweitbeste Ergebnis ist der kleine klägliche Rest, der jetzt allerdings wirklich im Feuer landet!

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