DIY-Idee: Osterdeko selbermachen mit Modelliermasse und Serviettentechnik

Easy Peasy! Ein paar Ostereiersilhouetten aus Ton ausstechen, decoupieren, fertig ist die Laube.

Oder auch nicht. Wenn man aus einer Not etwas Schönes macht. Oder: wie Gold meine Ostereier aus Ton noch gerettet hat.

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Decoupage und Modelliermasse, was soll da schief gehen.

Mit Modelliermasse hatte ich ja jetzt schon häufiger rumgeknetet, war nach wie vor total verliebt in den Kram und fühlte mich daher äußerst sicher als ich mir mein Osterprojekt für dieses Jahr ausgesucht hab.

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Ostereiersilhouetten aus Modelliermasse formen, anschließend schön decoupieren. So weit, so geübt. Also Masse gerollt, ausgestochen (hierbei hab ich eine eigentlich runde Keksform genommen und beim Ausstechen zur Eiform gedrückt und in Folge auch dauerhaft zum Ei verbogen). Super hilfreich war auch der Osterschmuck meiner Mutter, die große Metalleier rumliegen hatte, die man öffnen kann. Drei große Eieranhänger waren also auch schnell ausgestochen.

Dann das Ganze zwei Tage trocknen lassen. Hierbei haben sich leider die Ränder etwas hochgebogen. Fand ich erst nicht so toll, aber dann redete ich mir ein, dass die Anhänger dadurch eine größere Dynamik erhielten. Als alles durchgetrocknet war, hab ich die Ränder fleißig mit Sandpapier bearbeitet und dann ging es auch schon ans Decoupieren.

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Etwas Geometrie, gepaart mit Gold

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Ich hab mit Bleistift die Eiform auf das Papier gezeichnet, ausgeschnitten und aufgeklebt. Aber während dieser einfachen Arbeitsschritte lief irgendwas schief und ich hatte an allen Seiten Papier überstehen. Ok, kein Problem, das wird geschliffen, wenn es trocken ist. Die Löcher im Ton, die ich noch im weichen Zustand mit einem kleinen Messingrohr reingestochen habe, mussten ja auch wieder freigemacht werden.

Das Schleifen lief dann irgendwie nicht so gut, ich hab sehr viel Papier wieder abgerissen, vor allem vom Gold und auch die Löcher sahen nicht so schön aus. Ich war zwar voll zufrieden mit der Kombi aus Gold und Geometrie. Aber ach. Nee so richtig war das nichts.

Ein bisschen Goldlack hilft dir immer!

Und dann fiel er mir ein. Der voll toll schimmernde Goldlack, der fast so dünn wie Wasser war und sehr schnell trocknete. Also hab ich damit die Rückseiten angemalt. Blöd nur, dass ich jetzt auch auf die Vorderseite (bzw. die Geometrieseite) Gold gekleckst habe, das hab ich zumindest befürchtet, da ich die Eier ja doch ganz schön dünn waren und nicht soviel Ecken zum Anfassen hatten. Naja, erst mal trocknen lassen und dann weiter gucken. Zwei Kaffee später musste ich dann leider feststellen, dass das Gold unterschiedlich unordentlich auf die Geometrieseiten geschmiert hat. Und die Ränder der Eier (bisher noch zumeist weiß wie die Modelliermasse, aber teilweise auch gold) sahen auch unbefriedigend aus.

Ich beschloss, volles Risiko zu gehen. Mit dem Pinsel unordentlich Gold verteilen und bei der Gelegenheit (und hoffentlich letztem Arbeitsschritt vor dem Auffädeln) auch gleich alle Ränder vergolden.

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Yeah. Jetzt war ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Zum Auffädeln hab ich auch eine goldschimmernde Schnur genommen. Und ab mit den neuen Schmuckstücken an den puschligen Weiden-Forsythien-Strauch.

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