In Bremen bei Isa und Sven und Theo und Carlo

Spontane Homestory in Bremen.

Für mich war dieses Haus Liebe auf den ersten Blick.

Die Homestory von Isa und Sven war eigentlich überhaupt nicht geplant, sondern ist total spontan entstanden, als Mirka und ich dort für ein Wochenende in unserer Studentenzeitstadt Bremen übernachtet haben.

 

Jeder Raum hatte seinen eigenen Charme, soviel mutige Farben, tolle Accessoires und überall Kunst an den Wänden (die eingerahmten Zeichnungen der Kinder eingeschlossen). Es steckt soviel Persönlichkeit in diesem Haus.

Verliebt, gefragt, genehmigt: Isa hat sich glücklicherweise bereit erklärt, die Räume für ein paar Fotos zur Verfügung zu stellen und auch mit uns über den Stellenwert von Einrichtung und Dekoration in ihrem Leben zu reden.

 

Seit 8 Jahren wohnen Isa und Sven, beide sind Ärzte, und ihre Söhne Theo (9 Jahre) und Carlo (11 Jahre) jetzt schon in diesem wundervollen Haus.

Ich finde sehr bemerkenswert, wie die Einrichtung zwar überlegt und dekorativ, aber auch praktisch ist. Bei allem Stylefaktor wird hier gelebt. Nicht nur durch das Integrieren vieler persönlicher Dinge, etwa die Knetfiguren der beiden Jungs Carlo und Theo, Pappmache-Autos oder eben die bereits erwähnten gerahmten Zeichnungen), sondern auch die Liebe zum Detail (wundervoll viele unterschiedliche Lampen, Kunstdrucke und Kreidezeichnungen von Isas Vater und Schwester).

Und alles ist so dicht beieinander: Sperrmüllfunde aus der Studentenzeit und Designermöbel aus der Nicht-Mehr-Studentenzeit. Wundervoll!

Es ist einfach mega gemütlich. So gemütlich, dass man doch nicht wie geplant auf Parties geht, sondern Sekt trinkend mit der ganzen Familie auf der Couch rumhängt und Filme guckt.

Neben allen Sperrmüll- und Second-Hand-Funden hat es mir dieses Regal aus alten Industriefenstern total angetan:

Einladung ins Kinderzimmer

Hier zeigt Theo mir, was er schon alles gehäkelt hat. Das macht er nämlich schon, seit er sieben ist. Die Grundlagen hat er in der Schule gelernt, den Rest hat er sich eher so als Freestyler selbst beigebracht. Nach Muster hat er jedenfalls noch nie gehäkelt. Am besten gefällt mir das Bettchen, dass er für sein kleines Kuschelschaf gehäkelt hat.

Dann stellt sich Isa unseren Fragen.

Das letzte Projekt?

Das letzte Projekt, das mich am meisten beschäftigt hat, war tatsächlich nicht dieses Haus, sondern die Einrichtung unserer Praxis. Im Haus gab es immer mal wieder punktuelle Veränderungen, beispielsweise dass ein neues Möbelstück dazu kam.

Das nächste Projekt?

Die Badezimmer im Obergeschoss, an deren 80er-Jahre-Charme haben wir bisher noch nicht gerührt. Davor hab ich allerdings auch etwas Angst, weil man viel angewiesener ist auf z.B. Handwerker als bei anderen Projekten.

Zeigen wir gar nicht gerne:

Für mich ist das Bad oben am schlimmsten. Ich nutze tatsächlich auch lieber das etwas neuere zweite, das kleiner ist. In der Badewanne saß ich zum Beispiel noch nie.

Sind wir mega stolz drauf:

Hier unten im Wohnbereich finde ich es super. Hier halten wir uns aber auch am meisten auf und es ist mir wichtig, dass wir uns alle wohlfühlen.

Unser Stil ist:

Puh! Ich sag mal, was es hoffentlich nicht zu sehr ist: Nämlich nicht zu sehr Schöner Wohnen. Ich hoffe, dass es ein Mix ist, der mit uns als Personen etwas zu tun hat und nicht nur ein Trend ist. Etwas, das gewachsen ist – und ich hoffe, dass auch zufällig immer wieder etwas dazu kommt und für Wandel sorgt.

Anregungen und Inspiration finden wir:

In Zeitungen, auch Schöner Wohnen, aber das verliert über die Zeit auch ein bisschen seinen Reiz. Früher war auch Ebay etwas, wo ich Stunden verbringen konnte, um die ganzen Vintage-Deko-Stücke zu durchforsten. Aber mittlerweile hat sich das – so wie viele Flohmärkte auch – so verändert, dass es nicht mehr soviel Spaß macht.

Ist das der letzte Ort, an dem du leben möchtest?

Nein. Ich mag den Gedanken, noch einmal was komplett anderes zu machen und auch noch mal zu entrümpeln und sich zu verkleinern und nicht mit zu viel Ballast zu leben. Ich träume davon, noch einmal eine schöne Altbauwohnung einzurichten.

Außerdem möchte man natürlich auch nicht den Gedanken haben, dass man hier irgendwann mit den Füßen zuerst rausgetragen wird. 

Hach!

 

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