DIY-Adventskalender nähen

Alle Jahre wieder….und so. Wie immer vor der Weihnachtszeit, fangen wir auch jetzt wieder an uns mit neuen Ideen zu beschäftigen, welch schöne Dinge wir denn gestalten können. Was eigentlich jedes Jahr aufs Neue benötigt wird und nie aus der Mode kommt, ist der Adventskalender.

Ich hatte mir schon von vornherein in den Kopf gesetzt, zu nähen. Man könnte jetzt sagen, ich habe mit meiner Idee das Rad nicht neu erfunden, aber ein wenig besonders ist sie schon. Da es einfach immer sehr zeitaufwendig ist, wenn man etwas Größeres gestaltet, dachte ich mir, es wäre doch schön, wenn das gute Stück dann nicht 11 Monate in einer Kiste rummüffelt. Einen Kalender, den man nach der Weihnachtszeit einfach zu einem alltagstauglichem Organizer umfunktionieren kann.

Da es einfach sehr viele liebe Leute gibt, die uns des öfteren Dinge schenken, die sie nicht mehr brauchen, haben wir ein recht ausschweifendes Sammelsurium an Stoffresten. Ich hab also mal richtig tief in unseren Kisten gekramt und lauter kleine Schätze gefunden, die ich zu einem hübschen Design zusammen gestellt habe, mit grau als meiner Grundfarbe.

Adventskalender selbermachen – was du brauchst

  • Stoffreste (24 kleine und einen großen)
  • Schere
  • Maßband
  • Nadel und Stecknadeln
  • Bleistift
  • Faden und Garn
  • Holzstab
  • Pappschilder und Holzklammern
  • Nähmaschine und Bügeleisen

Zuerst habe ich alle Stoffe gebügelt. Das größere Stück ist für die Rückwand gedacht, die 24 kleinen natürlich für die Taschen.

Ein bisschen rechnen solltest du schon am Anfang, damit du ungefähr weißt, wie große deine Taschen werden dürfen, damit sie noch gut auf deine Stoffrückwand passen.

Wie ordentlich und aufwendig du das Ganze machen möchtest, ist dir überlassen. Ich habe erst einmal alle Taschen und die Rückwand mit der Nähmaschine umgenäht, nachdem ich sie auf eine Größe zurecht geschnitten habe.

Um den Kalender am Ende so an der Wand aufzuhängen, dass er nicht nach vorne klappt, habe ich mich für einen Holzstab entschieden. Auch davon haben wirt jede Menge in unsere Werkstatt rumstehen. Dafür habe ich den Stoff am oberen Ende zu einer Schlaufe umgenäht, durch die ich den Stab fädeln kann. Das dicke Garn befestigst du, indem du jeweils ein Loch durch das Ende des Stabs bohrst und Knoten machst.

Um die Taschen gleichmäßig auf der Rückwand anzubringen, fixiere sie mit Stecknadeln in der gewünschten Reihenfolge. Das macht dir das Zusammennähen viel einfacher.

Ich hatte ja gehofft, ich könnte die Taschen mit der Nähmaschine aufnähen, aber da ich auch unbedingt Glitzergarn nutzen wollte, hab ich ein wenig gekämpft um unsere Nähmaschine mit Stickgarn zu verheiraten, aber sie wollten einfach nicht. Somit ist auch dieser Schritt reine Handarbeit.

Dieser Teil hat leider unglaublich viel Zeit in Anspruch genommen, das war so nicht geplant! Silvi und unsere Praktikantin haben neben mir die Taschen auf den Stoff genäht, weil es einfach Zeit kostet, ordentlich mit der Hand zu nähen. Außerdem liegt der Stoff ja teilweise doppelt und dreifach, das heißt, die Nadel gleitet da nicht eben mal durch… Wenn du dich mit deiner Nähmaschine gut verstehst, sollte sie den Großteil der Arbeit übernehmen!

Dann war es doch noch vollbracht! Wir haben das Rundholz eingezogen und die Adventszahlen-Aufhänger so beschnitten, dass nur die Zahlen mit Rahmen zu sehen sind. Jetzt muss nur noch alles z. B. mit kleinen Holzklammern an die Taschen geklemmt werden und fertig ist das schöne Teil. Der hält auf jeden Fall ein paar Jahre 😀

Hast du schon mal einen Adventskalender selbst gemacht? Gab es auch Schwierigkeiten :D? Erzähl uns davon in den Kommentaren. Oder zeig uns dein Ergebnis auf Instagram mit dem Hashtag #muckoutdiy.

Wir wünschen dir eine schöne Vorweihnachtszeit!

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