Bienenwachstücher selber machen und als Geschenkidee besticken

Bienenwachstücher sind gerade in aller Hände und das ist gut so! Wir sind auch mega Fans der nachhaltigen Art, Lebensmittel einzupacken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten Bienenwachstücher selbst herzustellen und dazu gibt es auch viele tolle Tutorials! Daher konzentrieren wir uns in diesem Beitrag nicht nur auf die Tücher.

Uns kam die Idee, die Bienenwachstücher vor dem Schritt mit dem Wachs zu besticken, um so ganz besonders individuelle Geschenke zu haben und so auch etwas Nachhaltigkeit zu verschenken. Außerdem kann man so die Tücher nach Zweck besser gestalten. Zum Beispiel wird dann nie aus Versehen ein Stück Apfel im eigentlichen Zwiebeltuch eingewickelt… Oder Milka (unser Hund) hat ihr eigenes Tuch für Hunde-Goodies.

Am tollsten ist, dass wir schon eine Weile jede Menge Bienenwachsplatten herumliegen haben, weil Jennys Vater Imker ist. Die zündende DIY-Idee hat zu dem Material allerdings gefehlt. Endlich ist sie da. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit kleine Stoffreste aufzubrauchen und ihnen eine wichtige Aufgabe zu geben.

Selbstgemachte Bienenwachstücher besticken

Wenn du Wachstücher selbst machen willst, ist es wichtig, dass du Baumwolle verwendest und den Stoff vorher wäschst. Besticken ist eine ungiftige Art, die Tücher zu gestalten, da das Garn ebenso aus Baumwolle besteht. Im Gegensatz zu manchen Textilfarben ist das im Lebensmittelbereich eher unbedenklich.

Es gibt wie bereits gesagt, mehrere Methoden, um die Tücher selbst herzustellen. Wir zeigen im Video die Bügel-Variante. Allerdings haben wir im Nachgang auch die Herd-Variante probiert und finden diese besser. Eni von Yeah Handmade geht in ihrem Blog-Beitrag auf beide Varianten genauer ein.

Bienenwachstücher selbermachen und besticken – was du brauchst

  • Stoff (gewaschen!)
  • reines Bienenwachs
  • Stickgarn
  • Stickring
  • Trick-Marker
  • Sticknadel
  • Bügeleisen
  • Backpapier
  • Schere und Zick-Zack-Schere
  • ggf. Pinsel und Schüssel

Wachstücher selbermachen und besticken – mit Video-Anleitung

Übertrage zunächst den Motiv auf den Stoff, zeichne dir vorher mit einer Schablone die Form des gewünschten Tuches vor (oder schneide es direkt zu), so dass du das Stick-Motiv richtig platzieren kannst. Dann kannst du lossticken. Du musst auf der Rückseite sehr ordentlich arbeiten, da man die Fäden sonst durch helle Stoffe nach dem Tränken mit Wachs auf der Vorderseite durchschimmern sieht. Auch bei uns gab es ein paar Fails. Es ist wichtig, sehr hohe Kontraste zwischen Stoff und Garn zu wählen, da beides nach dem Tränken nachdunkelt bzw. an Kontrast verliert. Manches sieht man dann nicht so gut.

Wir haben, wie bereits erwähnt, Wachsplatten verwendet. Diese haben wir im Wasserbad verflüssigt (leider waren da noch ein paar bei uns allgegenwärtige Bastelkrümel wie Blattgold drin, die haben wir vom getrockneten Tuch dann abknkibbeln können) und damit den Stoff eingepinselt. Danach haben wir alles mit dem Bügeleisen eingebügelt. Das Tuch sollte gut durchtränkt sein. Du solltest keine Wachsstücken oder Flächen auf dem Tuch sehen, dann weiter bügeln! Überschüssiges Wachs kannst du mit dem nächsten Tuch aufnehmen. Wir wollen jetzt noch testen, wie es wäre, mehrere Tücher gleichzeitig zu bügeln und dabei mehr und ungeschmolzenen Wachs zu verwenden.

Lasse die Tücher erkalten. Dann kannst du sie gut mit einer Zick-Zack-Schere an den Rändern versäubern.

Bienenwachstücher sind die neue Alufolie. Wer einen Schritt in Richtung Zero Waste Lifestyle gehen möchte, macht mit Wachstüchern alles richtig. Und das Beste: Du kannst ganz easy deine Bienenwachstücher selber machen und sie individuell gestalten. Wir haben ein paar Ideen zusammengestellt, wie du sie mit Stick-Motiven aufpimpst. Übrigens eine coole Upcycling Möglichkeit für deine Stoffreste und eine nachhaltige Geschenkidee für Weihnachten.

Hast du schon mal Wachstücher selbstgemacht? Hast du Tipps für uns oder Feedback zu unserem Vorgehen? Dann hinterlass uns unbedingt einen Kommentar!

Gefällt dir die Idee und hast du sie vielleicht sogar nachgemacht? Dann zeig uns das Ergebnis auf Instagram mit dem Hashtag #muckoutdiy.

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